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Neues aus der Liga

Sechster Platz in der Bayernliga

Einen Gesamtsieg bei den Einzelstarts, einen Sieg in der Staffel und einen respektablen sechsten Platz in der Bayernliga brachten die Herren des Tri-Team Schongau Ende Mai vom Waginger See nach Hause.

Felix Zimmermann war sich zuerst nicht bewusst, dass er sich auf Siegeskurs befand. An fünfter Stelle kam er aus dem Wasser und wechselte zügig aufs Rad, verlor dann aber einen Schuh, der nicht richtig im Pedal eingeklickt war. Den musste er erst zurückholen und verlor etwas Zeit. Beim Fahren hatte Zimmermann noch kein gutes Gefühl, und als er nach ca. acht Kilometern einen Konkurrenten überholte, wusste er nicht dass dies der Führende und außerdem der Österreichische Staatsmeister 2012 auf der Olympischen Distanz, Franz Höfer, war. Im Glauben, dass noch weitere Teilnehmer vor ihm seien, trat Zimmermann weiter heftig in die Pedale und erzielte damit die zweitschnellste Radzeit des Tages (29:33 Minuten).

Mit einem kleinen Vorsprung wechselte er schnell und kam sofort gut ins Laufen, wobei die Strecke mit 60 Höhenmetern und einem ordentlichen Stich nicht leicht war. Aber das war kein Problem für Felix Zimmermann, der mit der besten Laufzeit von 16:55 Minuten ins Ziel kam. Insgesamt hatte er 58:54 Minuten für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5000 Meter Laufen gebraucht.

Die Staffel der Schongauer Herren war mit Julian Geistbeck, Alexander Steffens und Paul Stosik über dieselbe Distanz am Start. Geistbeck, der den Schwimmpart für das Tri-Team übernahm, wusste von der Starterliste, dass für eine andere Staffel ebenfalls ein guter Schwimmer am Start war: Martin Kipnick vom 2. Bundesligateam aus Grassau. Deshalb schwamm er einen Haken, damit sich dieser nicht in den Wasserschatten hängen konnte. Diese Taktik ging auf und Geistbeck stieg nach 12:25 Minuten als Erster aus dem Wasser, um seinen Chip mit einem Vorsprung von über zwei Minuten an Alexander Steffens zu übergeben. Dieser stürzte sich mit dem Wissen ins Rennen, dass die Staffel aus Altenfurt einen guten Läufer am Start hatte. Um seinem Teamkollegen Paul Stosik den größtmöglichen Vorsprung mit auf die Laufstrecke zu geben, gab er alles. Nach zwölf Kilometern und einem knackigen Anstieg musste Steffens feststellen, dass er seine Trinkflasche verloren hatte. Trotz trockenem Mund und Durst holte er aber auf den letzten Kilometern nochmal alle Reserven aus sich heraus und übergab nach 29 Minuten Fahrzeit und mit 4:45 Minuten Vorsprung auf die nächste Staffel an Paul Stosik, der das Rennen sicher nach Hause lief.

In der Bayernliga trat das Schongauer Tri-Team mit einer jungen „Allgäuer Besetzung“ an: Johannes Zappe, 21, wohnt in Untergermaringen (Ostallgäu), Konstantin Ottner, 16, kommt aus Kaufbeuren und Maximilian Graminsky, 16, ist aus Bernbeuren. Der vierte Starter, Malte Bruns, 23 Jahre alt und Student aus Garching, musste nach 150 Metern beim Schwimmen aufgeben, weil er in dem 15 Grad kalten Wasser schlecht Luft bekam.

Johannes Zappe brachte eine solide Schwimmleistung, an neunter Stelle aus dem Wasser. In einer Verfolgergruppe konnte er ein hohes Tempo auf dem Rundkurs um den Waginger See fahren und das Rennen schließlich auch auf dem neunten Platz beenden.

Konstantin Ottner kam nach einer super Schwimmleistung als Dritter aus dem Wasser und befand sich in einer fünfköpfigen Führungsgruppe auf dem Rad. Das Tempo konnte er auch bis zum Schluss halten und als Vierter auf die Laufstrecke wechseln. Doch Ottner wusste schon, dass Laufen seine schwächste Disziplin ist und war nicht überrascht, dass er die Platzierung nicht ins Ziel bringen konnte. Als 16. der Liga, aber Sieger der Altersklasse Jugend A konnte dennoch sehr zufrieden sein.

Für Maximilian Graminsky war es erst einmal der Kampf mit dem ungewohnten Neoprenanzug, der für Nervosität sorgte. Auch er hatte wegen des kalten Wassers Atembeschwerden, kämpfte sich aber tapfer durch. Beim Wechsel hatte Graminsky dann wieder Schwierigkeiten mit seinem Anzug, seine Teamkollegen konnten ihm aber mit hilfreichen Zurufen aus den Zuschauerreihen unterstützen. Beim Radeln musste er dann überdies noch eine Zeitstrafe hinnehmen, weil er versehentlich bei der falschen Gruppe im Windschatten gefahren war. Aber zumindest beim Laufen ging dann alles glatt und letztendlich war Graminsky mit dem 57. Platz sehr zufrieden.

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