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Neues aus der Liga

Podiumsplatz in der zweiten Bundesliga

Dass die Schongauer Triathleten das Zeug dazu haben, in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd vorne mitzumischen, bewiesen sie beim Saisonfinale in Remagen nahe Köln mit einem überraschenden dritten Platz. Die Starter des ARGI+ Tri-Team Schongau punkteten auf der Olympischen Distanz mit Schwimmen im Rhein, einer hügeligen Radstrecke mit Windschattenverbot und einer Laufstrecke an der malerischen Rheinpromenade Remagens und sahen sich am Ende ganz unerwartet auf dem Podest.

Nahezu optimale Bedingungen mit einer Wassertemperatur des Rheins von 20 Grad und ebenfalls angenehmen 20 Grad Außentemperatur ließen den Wettkampf als Wiedergutmachung für einen verregneten und kalten Saisonanfang erscheinen. Etwas ungewöhnlich war der Weg zum Schwimmstart: den legten alle Teilnehmer auf einer Fähre zurück und sprangen auch von dort ins Wasser. Da flussabwärts geschwommen wurde, betrug die Strecke 2800 Meter, statt der üblichen 1500 Meter, um der Fließgeschwindigkeit des Rheins gerecht zu werden. Anstrengend war die erste Disziplin dennoch genug, neben der abgesicherten Schwimmstrecke fuhr nämlich der Schiffsverkehr und schuf starke Bug- und Seitenwellen. Im Starterfeld formte sich schnell eine Spitzengruppe, in der sich auch Roman Deisenhofer befand. Er verließ nach 18:52 Minuten die Fluten des Rheins, Julian Geistbeck und Felix Zimmermann kamen an der Spitze der zweiten Schwimmgruppe etwa eine Minute später aus dem Wasser. Kurze Zeit später folgte auch Alexander Steffens. Etwas abgeschlagen verließ Markus Volgmair, Zweitstarter aus Altenmarkt, als einer der Letzten der 60 Bundesligastarter das Wasser und begann mit einer fulminanten Aufholjagd auf dem Rad.

Die 44 Kilometer lange Radstrecke führte zunächst aus Remagen hinaus ins Umland auf eine hügelige Runde, die zweimal zu durchfahren war. Dabei kamen die Athleten auf satte 520 Höhenmeter. Anschließend es auf gleichem Weg wieder zurück zur Wechselzone.

Am besten kamen Deisenhofer und Voglmaier mit der Streckenführung zurecht, beide fuhren Radzeiten unter den Top Ten. Während Deisenhofer sich an der Spitze durchbiss, sammelte Voglmair nach und nach die Konkurrenten ein und konnte fast bis zu Felix Zimmermann im vorderen Drittel aufschließen. Auch Steffens kam als nächster in die Wechselzone, nur Geistbeck fand auf dem Rad nicht ganz in seinen gewohnten Tritt und musste so vielen Athleten auf dem Rad „Vorfahrt gewähren“.

Deisenhofer Zimmermann Steffens

Auch beim Laufen blieb Roman Deisenhofer stark und finishte nach 37:50 Minuten über 10,5 Kilometer auf dem achten Platz. Felix Zimmermann folgte mit der zweitbesten Laufzeit auf Platz 17. Markus Voglmaier, Alexander Steffens und Julian Geistbeck brachten die Plätze 19, 27 und 36 ins Ziel. In der Teamwertung des Tages belegten sie damit unter den elf Mannschaften den dritten Rang hinter Mengen und Montabaur und damit den ersten Podiumsplatz in zwei Jahren Bundesliga. Am Ende der Saison stehen die Schongauer damit in der Gesamttabelle der 2.BL Süd an sechster Stelle.

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