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Neues aus der Liga

Auch olympisch Dritter in Bayernliga

Einen Schub fürs Selbstbewußstsein gab es für die jungen Männer des ARGI+TRi-Team Schongau beim Allgäu Triathlon in Immenstadt. Bescheiden hatte Teamkapitän Julian Geistbeck mit der Bayernliga-Mannschaft eine gute Mittelfeldposition angepeilt. Der dritte Platz, nun erstmalig auf der längeren olympischen Distanz, überraschte und freute die jungen Sportler (der älteste von ihnen ist gerade mal 21). Nur fünf Platzziffern trennten die Schongauer von Platz zwei (La Carrera TriTeam Rothsee), gewonnen haben die Kemptener.

Siegerehrung

Die Ligastarter wurden gleichzeitig in der Bayerischen Altersklassenmeisterschaft gewertet und Valentin Krehl und Lukas Horner schafften es dort aufs Treppchen: Beide holten sich in ihrer Altersklasse jeweils den dritten Platz.

Die Aufnahme in diese Wertung hatte für die Liga allerdings eine unangenehme Seite. Denn kurzfristig wurde die Organisation umgeworfen, eine frühere Startzeit anberaumt, eine einzige große Startgruppe mit 400 Leuten gebildet wo vorher drei Gruppen geplant waren, und der Neoprenanzug zugelassen, obwohl die Wassertemperatur bei 22,9 Grad lag. Die letztere Entscheidung war bei den Athleten wohl die fragwürdigste, denn auf der 1500 Meter langen Strecke im Großen Alpsee wurde einigen ziemlich heiß.

Julian Geistbeck Team
Valentin Krehl

So erging es auch Julian Geistbeck und Lukas Horner, die sich zwar zu Beginn schnell aus dem Großen Feld freischwimmen konnten, später aber wegen der Hitze Tempo verloren. Auch auf dem Rad blieben Horner und Geistbeck beieinander - Windschatten fahren war nicht erlaubt – und sammelten Kräfte für den ersten Berg mit 300 Höhenmetern. Hier schoss Teamkollege Valentin Krehl an den beiden vorbei. Geistbeck holte sich dafür bei der folgenden Abfahrt mit 90 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit einige Plätze zurück.

Valentin Krehl war als Elfter mit einer Zeit von 2:19:31 Stunden der Schnellste aus dem Schongauer Team. Gute drei Minuten später kam Julian Geistbeck als 19. ins Ziel. Mit sieben Minuten Rückstand finishte Lukas Horner und, als 70. immer noch im ersten Drittel der Gesamtliste, Sebastian Bittner.

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